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Gute Goldschmiede

Die Goldschmiedekunst ist mit eins der ältesten Metallhandwerke und als solches bereits seit mehreren Jahrhunderten bekannt. Die Rede ist hierbei von der Herstellung oder Verzierung von Gegenständen aus den Edelmetallen Gold, Silber und Platin. Der Beruf des Goldschmiedes hat sich im Laufe der Jahre hinsichtlich der zu verarbeitenden Metalle aber auch den verwendeten Techniken maßgeblich geändert.

Die Anfänge der Goldschmiedekunst

Die ersten nachweislichen Erzeugnisse eines Goldschmieds in Europa wurden im 5. Jahrtausend vor Christus gefertigt. Und auch außerhalb Europas lassen sich zahlreiche Schätze finden, wie beispielsweise in Ägypten der bekannte Schmuck im Grab des Tutanchamuns  sowie das besondere „Eldorado“ der Andenkultur.

Bereits Kelten und Germanen konnten erstaunliche Goldschmiedearbeiten vorweisenBereits Kelten und Germanen konnten erstaunliche Goldschmiedearbeiten vorweisen. Bild © Jürgen Dackweiler / pixelio.de

In der Bronzezeit wurden Goldschmuck, Prunkwaffen und Kulturgeräte mit der gleichen Technik hergestellt wie Gegenstände aus Bronze. Kelten und Germanen können erstaunliche Goldschmiedearbeiten vorweisen, die meist im Zusammenhang mit kultischen Gebräuchen oder der Astronomie stehen. Und auch während der Zeit der Völkerwanderung wurden goldene Prunkwaffen und Schmuck gefertigt.

Auf der gesamten Welt wurde Schmuck mit Hilfe der Goldschmiedekunst für die verschiedensten Zwecke hergestellt. Unter anderem wurden hierzu verschiedene Materialien verwendet, wie beispielsweise der seltene Bernstein von den Meeresstaaten. Von den Wikingern im Speziellen stammt die Entwicklung der Ornamentik in der Goldschmiedekunst.

Im Mittelalter kam vor allem die Herstellung von Kreuzen, Kronen und Zepter in Frage und wurde im direkten Bezug zur Aura der Heiligen und des Herrschenden gestellt. Im Laufe der Zeit wurden weitere Arbeiten bedeutend, wie die Herstellung von Buchdeckel. Diese wurden zu dieser Zeit meist als Geschenk des Kaisers angefertigt. In der Neuzeit hingegen wurden die kultischen Arbeiten immer weniger und die westlichen Bedürfnisse der Herrscher sollten gedeckt werden. Der Goldschmuck diente dem Prunk sowie der angemessenen Repräsentativität. Als bedeutendste Zentrum der Goldschmiede in Europa galt Augsburg.

Aus der Geschichte der Goldschmiedekunst ist bis heute ein konstanter Bedarf der Kirchen an kultischen Geräten für den Gottesdienst erhalten. Nach dem zweiten Weltkrieg kam in vielen Ländern die Entwicklung von sogenanntem Künstlerschmuck hinzu. Bedeutende Zentren waren und sind es meist bis heute München, Amsterdam und London.

Die Bedeutung des Schmuckes

Schmuck ist ein Ziergegenstand zur optischen Aufwertung oder zur Repräsentation von Wohlstand. Mit diesen charakteristischen Eigenschaften hat Schmuck einen bedeutenden Stellenwert in der Geschichte der Menschheit. Überliefert ist, dass bereits früh mit der Verwendung von Gegenständen als Schmuck begonnen wurde. Waren es zunächst nur Muscheln, die an den Körper gehangen wurden, existierte in der Altsteinzeit und Steinzeit bereits Halsschmuck. Verwendet wurden hierzu meist Tierzähne, Fischwirbel oder vereinzelt Perlen. Hinzu kam die frühe Verwendung von Bernstein.

Schmuck gilt seit jeher als nonverbales Zeichensystem, dass die optische Differenzierung zwischen sozialen, religiösen und territorialen Gruppen ermöglicht. Als zusätzliche Ehrung der Toten, wurde Schmuck in vorchristlichen Zeiten auch als Grabbeigabe verwendet. In späteren Zeiten wurde Schmuck als Wertgegenstand in Tauschgeschäften eingesetzt.

Goldschmiedekunst ist eine der ältesten Handwerke der WeltGoldschmiedekunst ist eine der ältesten Handwerke der Welt. Bild © Hans-Peter Reichartz / pixelio.de

Die Entdeckung der Metallverarbeitung in der Bronzezeit, die Entwicklung der Glasherstellung und letztlich die Entdeckung neuer Stoffe zur Verwendung in der Goldschmiedekunst im 20. Jahrhundert, ermöglichten eine Erweiterung der Schmuckfertigung (Bijouterie). Heute wird hauptsächlich zwischen handgefertigten, hochwertigem Schmuck eines Goldschmieds und dem eher günstig zu erwerbenden Modeschmuck unterschieden.

Das Handwerk eines Goldschmieds

Ein Goldschmied ist ein Handwerker, der Schmuck und Gegenstände aus Edelmetallen herstellt. Dieser Beruf erfordert handwerkliches Geschick und künstlerische Fähigkeiten. Die Metalle werden oftmals komplett selbstständig im Atelier eines Goldschmieds verarbeitet und hierbei legiert, geschmolzen, gewalzt und zu Blechen bzw. Drähten verarbeitet. Für die Verarbeitung der Werkstoffe werden verschiedenste Methoden, wie das Schmieden, das Hartlöten, das Nieten und Schweißen, das Gravieren sowie das Punzieren angewendet.

Zu früheren Zeiten waren Goldschmiede zum Teil auch Münz-Wardeine (Prüfer der Münzen), da sie die Technik der Feingehaltsbestimmung beherrschten. Zu den Zeiten der Zünfte waren Silber- und Goldschmiede begrifflich zusammengefasst. Erst nach der Auflösung der Zünfte in den Jahren zwischen 1810 und 1860 wurden diese Berufe getrennt. Heute existieren sowohl Silber- als auch Goldschmiede mit ihren eigenen Ateliers.

Der heutige Goldschmied

Der heutige Goldschmied ist für die Verarbeitung von Edelmetall-Legierungen wie Gold, Platin, Silber und Palladium zuständig. Zur Herstellung von Schmuck und anderen Gegenstände kommen weitere Materialien wie Edelsteine, Perlen, Elfenbein, Emaille, Gummi und Edelstahl zum  Einsatz. Eher selten werden Eisen, Buntmetalle, Holz und Kunststoffe verwendet.

In Deutschland gibt es eine staatlich anerkannte Ausbildung zum Goldschmied, die innerhalb von drei ein halb Jahren absolviert werden kann. Für das Führen eines Silber- oder Goldschmiedebetriebes ist seit neuester Gesetzesgrundlage jedoch keine erfolgreich abgelegte Meisterprüfung mehr notwendig. Innerhalb der Ausbildung kann zwischen drei Fachgebieten entschieden werden: Juwelen, Ketten oder Schmuck. Am Ende der Ausbildung arbeiten die Goldschmiede entweder in einem Atelier oder in der Industrie. Währenddessen viele Goldschmiede weiterhin ihr Handwerk beherrschen und ausüben, stellen Goldschmiede in der Industrie meist nur die Maschinen ein und überwachen diese. Ihr Handwerk wird meist nur noch in anzufertigenden Musterstücken abgefragt.

Die Voraussetzungen für den Beruf als Goldschmied sind vielfältig und beinhalten hauptsächlich Fantasie, Geduld, eine gute Motorik (hinsichtlich Hand und Augen) und körperliche Fitness (für die Arbeiten im Stehen: z.B. Schmieden und Walzen). Wird weiterhin mit dem Mundlötrohr gearbeitet, kommt eine gute Lungenfunktion als voraussetzende Fähigkeit hinzu.

Der Schutzpatron der Goldschmiedekunst ist der Heilige EligiusDer Schutzpatron der Goldschmiedekunst ist der Heilige Eligius.Bild © Helga / pixelio.de

Seit den 1990ern hat sich die Arbeit in einem Goldschmiede-Atelier weiter verändert. Hierin kommen vermehrt Laserschweißgeräte zum Einsatz. Seit der Jahrtausendwende setzen sich langsam neue Entwicklungen wie CAD-Techniken und Rapid-Prototyping-Verfahren durch.

Ähnlich wie bei anderen Handwerksberufen, existiert auch in der Goldschmiedekunst ein Schutzpatron. Der Heilige Eligius hat eine beeindruckende Geschichte und gilt somit als Symbol der Goldschmiede. In der Gilde der Eligius wird ihm eine angemessene Ehrung zu teil.

Da der Beruf des Goldschmiedes viele Fertigkeiten beinhaltet, haben sich im Laufe der Jahrhunderte weitere heute bekannte Berufsfelder hieraus entwickelt. Neben der Zahlungsmittelherstellung und des Vergolders, die recht früh abzusehen waren, sind auch Berufe der Zahntechnik und des Uhrmachers hieraus entstanden. Hierbei geht es vor allem um die filigrane Herstellung von Uhrwerken oder das perfekte Modellieren weiterer Gegenstände.

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